Wenn es
hierzulande bislang kaum PPC-Suchmaschinen gibt – wie kann man sich dann in den übrigen Suchmaschinen wie AltaVista, Fireball oder Lycos positionieren? Eine Reihe von Dienstleistern bietet hierfür unterschiedliche
Verfahren und Abrechnungsmodelle an. Die renommiertesten Anbieter im deutschsprachigen Markt sind die Suchtreffer AG (www.suchtreffer.de), Netbooster (www.netbooster.de), Luna-Park (www.luna-park.de),
eProfit (www.eprofit.de) und eProfessional (www.eprofessional.de).
Wie bei den Bannern überwiegt noch immer die Sichtbarkeit als Messgröße. Doch auch hier ist PPC als leistungsorientiertes Abrechnungsmodell im kommen.
Optimierung der Sichtbarkeit
Nahezu alle Anbieter versprechen, Ihren Kunden zu besseren Positionen in den Trefferlisten der Suchmaschinen zu verhelfen. Denn nur wer zumindest unter den ersten 20 – 30 Treffern zu
finden ist, wird gefunden. Dahinter steht die Hoffnung, das gute Positionierungen (=Sichtbarkeit) auch für mehr Besucher sorgen.
Der Maßstab sind also die erreichten Positionen in den Trefferlisten. Diese Listen werden
jedoch von den Suchmaschinen für jede Anfrage neu zusammengestellt. Entscheidend für den effektiven Nutzen einer guten Position ist, genau für jene Abfragen bzw. Begriffe gut positioniert zu sein, die
a) gut zum eigenen Angebot passen und
b) auch tatsächlich von den Suchmaschinennutzern verwendet werden.
Eine Top-Platzierung für einen nur selten abgefragten Begriff ist leicht zu bewerkstelligen, für den Werbekunden jedoch praktisch wertlos. Das gilt besonders für Begriffskombinationen aus 3 oder mehr Worten. Wer sucht
schon nach "Gebrauchtwagen mit Sitzheizung und Anhängerkupplung"?
Entsprechend sollten Angebote, die eine bestimmte Anzahl von Top-Positionen versprechen oder nach Anzahl der erreichten Top-Positionen
abrechnen, mit Vorsicht genossen werden.
Ein weiteres Abrechnungsmodell sind Festpreise pro Suchbegriff, die zumindest eine genaue Kalkulierbarkeit der Kosten bieten.
In jedem Fall sollte genau festgelegt werden, für welche
Begriffe und welche Suchmaschinen abgerechnet wird. Gegebenenfalls sollte eine Obergrenze für die Kosten vereinbart werden.
Allen Positionsoptimierungen gemeinsam ist der Nachteil, daß die gewünschten Besucher über die
Sichtbarkeit nur auf indirektem Wege erreicht werden. Der wirkliche Nutzen erweist sich damit also erst im Nachhinein.
Optimierung der Besucherzahlen
Noch wenig verbreitet ist der Ansatz, statt der
Sichtbarkeit gleich den direkten Nutzen, nämlich Besucher, zu offerieren. Dabei werden Suchmaschinennutzer direkt zum passenden Angebot des Werbekunden weitergeleitet.
Auch dies funktioniert letztlich über in den
Suchmaschinen positionierte Seiten. Anders als bei der Positionsoptimierung muß sich jedoch der Werbekunde weder um die kniffelige Auswahl der "richtigen" Suchbegriffe kümmern, noch muß er sich um die CTR sorgen. Denn er
bestellt und bezahlt lediglich die gewünschten qualifizierten Besucher.
Für den Werbekunden entfällt dabei jedes Risiko. Die Werbeleistung (Anzahl Besucher) steht von vornherein fest und kann darüber hinaus präzise kontrolliert
werden. Die Abrechnung erfolgt pro Besucher nach dem PPC-Modell. Entscheidende Währung ist die tatsächliche Werbeleistung und nicht die Sichtbarkeit.
Von den genannten Dienstleistern bietet vor allem die Suchtreffer AG mit
QualiTRAFFIC ein solches Abrechnungsmodell an. Daneben bietet auch eProfessional eine PPC-Abrechnung für die Platzierung von Produktkatalogen in Suchmaschinen.
Als Zusatznutzen werden dem Werbekunden statistische Daten über die
weitergeleiteten Besucher zur Verfügung gestellt. Dazu gehört, wieviele Besucher über welche Suchmaschinen und über welche Anfragen weitergeleitet wurden. Das erlaubt die Kontrolle, daß tatsächlich nur qualifizierte Besucher
weitergeleitet wurden. Darüber hinaus erhält der Werbekunde die wertvolle Information, wonach seine Besucher konkret suchen.